Albrecht Dürer und seine Zeit
Donnerstag, 21. Juni: 17 Uhr, "VHS am Obertor":
0061 Albrecht Dürer und seine Zeit
Vortrag von Monika Nüsch, Kunstpädagogin
Wer kennt sie nicht, die "Betenden Hände" von Albrecht Dürer. Doch der wichtigste deutsche Künstler der Renaissance hat viel mehr zu bieten. 1471 als drittes von 18 Kindern einer angesehenen Goldschmiedefamilie in Nürnberg geboren,
erlernte auch er das Goldschmiedehandwerk, bis der Vater der eigentlichen Neigung des künstlerisch auffallend begabten Sohnes nachgab und ihn dem Nürnberger Maler Wolgemut zur Lehre anvertraute. Spätmittelalterliche Altäre und
Tafelbilder sind Dürers frühe Studien. Erst auf der Wanderschaft kam der begnadete Zeichner mit der Kunst des Holzschnitts und des Kupferstichs in Berührung, die fortan sein Werk prägen sollten. Seine perspektivisch gekonnt
aufgebauten Gemälde bestechen mit vielen Details und sehr individuell wirkenden Figuren. Viele dieser Gemälde wurden zu Ikonen ihrer Zeit. Das weit umfangreichere grafische Werk Dürers scheut den Vergleich keineswegs, ist er doch ein
Meister der neuen Technik des Vervielfältigens. Albrecht Dürer starb 1528 in Nürnberg an einem Fieber.
Der Vortrag stellt Leben und Werk des großen deutschen Malers in Vorbereitung der Ausstellungsfahrt nach Nürnberg am 5. Juli vor.
Gebühr: 6,- € / Anmeldung erforderlich bei der VHS-Geschäftsstelle!
Ort: Mosbach
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